Die Westprignitzer Kreisringbahn


Groß Buchholz km 44,2

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Nach dem Bau einiger Streckenmodule entstand natürlich auch der Wusch nach einer eigenen kleinen Betriebsstelle. Schaut man sich nun die Bahnhöfe der Ringbahn an, so erkennt man sehr schnell, dass viele vom Gleisplan her recht identisch sind, denn für das bescheidene Verkehrsaufkommen reichte oft ein kurzer Bahnsteig und eine kleine Ladestraße aus. Da der Bau des Streckenastes unserer Modell-Ringbahn in Richtung Berge schon recht weit vorangeschritten war, fiel die Entscheidung letztendlich zugunsten von Groß Buchholz, dem letzten (ersten) Bahnhof vor (nach) Perleberg Nord. Beeinflusst wurde dies sicherlich auch durch die Tatsache, dass das Originalempfangsgebäude auch 30 Jahre nach der Betriebseinstellung im Jahre 1975, noch in einem sehr guten Zustand erhalten war. Leider ist es vor kurzem umgebaut worden und nun nicht wieder zuerkennen. Einige Fotos aus den letzten Betriebstagen des Originals waren in meiner Fotosammlung auch zu finden und so stand einem weitgehend identischen Nachbau des Bahnhofs im Zustand um 1968 nichts mehr im Wege.

 

Für die Westprignitzer Kreiskleinbahn, so die amtliche Bezeichnung unserer Strecke bis 1949, hatte man seinerzeit für kleinere Stationen einen Typenbau in Ziegelbauweise entworfen, der je nach Örtlichkeit in seinem Grundriss angepasst wurde. Es waren je ein Dienstzimmer, ein Warteraum, ein Güter- bzw. Gepäckraum und ein Abort vorhanden.

Durch die in unserem Team gut funktionierende Arbeitsteilung konnte ich beim Bau des Gebäudes auf die Unterstützung von Dennis Kathke zurückgreifen, da auch dieses Gebäude nicht aus einem handelsüblichen Bausatz herzustellen war. So entstanden die Seitenwände aus Mauerwerksplatten der Fa.Auhagen. Für die Dachkonstruktion wurde echtes Holz und für den Rest Kunststoffteile aus der Bastelkiste verwendet. Das Gebäude besitzt neben einer kompletten Inneneinrichtung mit Beleuchtung auch bewegliche Türen zum Güter- bzw. Gepäckraum.

Der Rohbau der Modulkästen ist zurzeit (Februar 2006) in Arbeit und so wird hier demnächst darüber zu berichten sein.

Dezember 2008: Module im Rohbau fertiggestellt

Nach einer längeren Baupause, bedingt durch "wichtigere Projekte", wurden in diesem Sommer die beiden Module des Bahnhofs im Rohbau fertig gestellt. Infolge der exakt maßstäblichen Umsetzung (1:87) ins Modell ergab sich somit bei einer Vorbildlänge von ca. 260 m für diesen kleinen Bahnhof eine stolze Gesamtlänge beider Module von 2,80 m, bei einer Breite von 60 cm.

Da beim Vorbild der Bahnhof direkt an einem Waldstück liegt und dies auch so ins Modell umgesetzt werden soll, habe ich mich entschlossen an der Modulrückseite (ausnahmsweise) eine kleine Kulisse anzuordnen, um trotz der für den Modellwald zur Verfügung stehenden geringen Breite im Modell eine gewisse Tiefenwirkung zu erzielen. Die gemalten Tannenbäumchen waren der erste Beitrag meiner Frau zu diesem Projekt....An dieser Stelle nochmals vielen Dank dafür!

Alle zur (mechanischen) Bedienung der Gleissperren und Weichen, mit Schlüsselabhängigkeit zur zugehörigen Gleissperre, notwendigen Stellstangen und Schlösser sind demzufolge an der Ladestraßenseite angeordnet. Ebenso die Buchsen für das im FREMO zum Digitalbetrieb notwendige LOCO-Net.

Die nachfolgenden Fotos entstanden im Mai 2008 im heimischen Garten bei schönstem Abendlicht....

Die Bahnhofsmodule im Rohbau. Gut zu erkennen sind bereits die Lage des Empfangsgebäudes mit dem kurzen Bahnsteig, die geplante Waldfläche mit der Kulisse als Abschluss sowie die Ladestraße und im Hintergrund der obligatorische Bahnübergang.

Detailaufnahme des im Rohbau befindlichen Bahnübergangs der Verbindungsstraße Groß Buchholz - Klein Linde.

Die maßstäbliche Weiche 1 (Eigenbaumodell einer Reichsbahnweiche EW 190 1:9, exakt 1:87, Modellänge ca.37 cm!) ist schon mal provisorisch verlegt. Der Einbau einer Weiche mit Holzschwellen anstatt Stahl, wie beim Vorbild üblich, ist für mich ein vertretbarer Kompromiß.

 

demnächst an dieser Stelle mehr vom Gleisbau...